Der Tagesablauf bei der 14-tägigen Akademie im Sommer unterscheidet sich grundlegend vom Zeitschema eines normalen Schulalltags. Auch hinsichtlich thematischer und methodischer Aspekte spielen neben einer hohen Motivation auch Ausdauer und Leistungsbereitschaft eine nicht unerhebliche Rolle. Trotz eines relativ stark strukturierten Tages gibt es ausreichend Möglichkeiten zur Entspannung, zu Gesprächen, gemeinsamen Spaziergängen, zu Angeboten zur Orientierungs-hilfe u.v.a.m.
Ein typischer Akademietag hat folgenden Verlauf (und dies gilt in leichter Variation auch für die Tage an den Wochenenden):
| 7.30 - 8.30 Uhr | Frühstück |
| 8.30 - 9.00 Uhr | Plenum (Treffen aller Teilnehmer und Leiter; gemeinsamer Tagesbeginn) |
| 9.00 - 12.00 Uhr | Arbeit in den jeweiligen Kursen |
| 12.00 - 13.00 Uhr | Mittagessen |
| 14.00 - 16.00 Uhr | Kursübergreifende Angebote (Sport, Musizieren, Theater etc.) |
| 16.00 - 18.30 Uhr | Arbeit in den jeweiligen Kursen |
| 18.45 - 19.30 Uhr | Abendessen |
| 20.00 - 21.00 Uhr | Kursübergreifende Angebote (Sport, Musizieren, Theater etc.) |
| ab 22.30 Uhr | Bettruhe |
Der Tag ist also mit vielen attraktiven, z.T. parallel laufenden Angeboten ausgefüllt. Es gilt, eine sinnvolle Auswahl zu treffen und die Zeit nicht allzu sehr zu verplanen, damit auch Raum für Entspannung und Erholung bleibt.
Damit die Teilnehmenden einen Einblick in die Inhalte anderer Kurse erhalten, unterrichten sich die Kurse gegenseitig über ihre Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse durch Präsentationsformen wie Poster oder Akademiezeitung und Rotation. Auf der Rotation liegt dabei ein besonderes Gewicht: Die Schüler berichten dabei den Teilnehmenden anderer Kurse über ihren Kurs und ihre Kursarbeit. Dafür müssen sie ihre gewonnenen Erkenntnisse gedanklich neu strukturieren und Formen der sach- und zielgerechten Vermittlung von Inhalten und Methoden entwickeln. Dies dient auch als erste Vorübung zum Erstellen der Dokumentation.